"Demokratie leben! Lokale Partnerschaft für Demokratie"
"Demokratie leben!Lokale Partnerschaft fürDemokratie"

Acht Projekte des LAP Weil der Stadt starten im Februar 2018

1. "REUSE, REDUCE - RECYCLE! ein Wandbild mit Einheimischen und Flüchtlingen"

Seit einigen Jahren besteht die Idee, in Zusammenarbeit mit jungen Flüchtlingen ein Gemeinschaftsbild zu erstellen. Im Rahmen von mehreren Terminen wird unter künstlerischer Analeitung von Interglotz, Herr Warzecha mit einer ausgewählten Gruppe von zeichnerisch fähigen, und am Projekt interessierten Partizipanten die Motiventwicklung, der technische Teil der Übertragung eines Motivs besprochen, und die Ausführung vor Ort am Wertstoffhof umgesetzt. Mit dabei ist der AK Asyl und Miteinander & Füreinander e.V.

 

2. Das Thema Gewalt ist in vielen Varianten für Jugendliche und Schüler präsent: Mobbing, Bullying, Ausgrenzung von Anderen aus der Klassengemeinschaft und Beschädigung von Schulsachen und Materialien. Diesem Thema nimmt sich die Schulsozialarbeit an, um insbesondere Jugendliche, vor den Folgen der Gewalt zu bewahren und darüber aufzuklären. Dafür wurde das Projekt „First togetherness“ ins Leben gerufen, die Gewaltprävention in Schulklassen ist ein Bestandteil dessen. Ein Projekt, das ankommt, und das Pädagogen und Lehrer begeistert.


3. In „Gemeinsam die Region erkunden schafft ein neues Zuhause“ geht das Repair Cafe mit Einheimischen und Flüchtlingen auf Beheimatungsreise. Flüchtlinge kennen kaum mehr, als ihren Wohnort, den Arbeitsplatz, das Jobcenter, den Supermarkt und den Arzt. Sie fragen sich: Wo gehen die Einheimischen in ihrer Freizeit hin? Was ist hier sehenswert? Konkret. wie sieht der Schwarzwald aus? Was ist das für ein Schloss / eine Burg? Gemeinsam wird nach Vorschlägen des Repair Café Teams ein Programm erstellt und die Ideen umgesetzt.

4.
"Sport verbindet – Miteinander statt Nebeneinander" : unter diesem Motto wird von der Spvgg Weil der Stadt ein neues Projekt für Kinder im Alter von 8 - 11 Jahren gestartet. Sie können sich bei verschiedenen Sport-/Spielangeboten ausprobieren, miteinander messen, ins Gespräch kommen oder einfach nur Spaß haben. Durch „Sport verbindet“ werden positive Werte und Haltungen vermittelt und auf spielerischem Weg Tugenden wie Solidarität, Toleranz, Teamgeist, Fairplay und Anstand in Sieg oder Niederlage entwickelt. Sportliche Bewegung unterstützt die emotionale und soziale Entwicklung von Kindern, stärkt die Konzentrationsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft.


5. "Kunterbunt – Märchen als Musical" : mit diesem Projekt werden viele Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren aus Weil der Stadt und seinen Teilorten durch gemeinsames Singen ein tolles "Wir-Gefühl" erzeugen. Das Märchen „Kunterbunt“ ist durch die Verbindung von Musik, Emotionen und Farben ein Plädoyer für eine tolerante Gesellschaft, in der das Miteinander das Leben abwechslungsreich und bunt werden lässt. Dabei geht es neben dem Erwerben musikalischer Fähigkeiten, um das, was das gemeinsame Singen bei jungen Menschen bewirkt. Ya Beppo hat es einmal formuliert: "Einsam sind wir Töne, gemeinsam sind wir ein Lied". Durch die Musik ist es leichter, Grenzen zu überwinden, Lebensfreude zu vermitteln und aus Fremden Freunde zu machen.


6. "Stadtkinder bauen für Landtiere" - mit einem intergenerativen Baubeteiligungsprojekt von „help chicken“ auf der MehrGenerationenFarm werden inmitten von Weil der Stadt Räume geschaffen, in denen Ideen, Engagement von Kinderbeteiligung erlebbar gemacht werden.
Die Idee, einen Hühnerstall mit Kindern und Erwachsenen selbst zu bauen und einen Bauplan dafür zu entwickeln, entstand aus der Ambition heraus, Farmbesuchern – insbesondere Kindern – Hühnerhaltung erlebbar zu machen.


7. "Qualifizierung von Kulturvermittlern" : für Menschen mit geringen deutschen Sprachkenntnissen ist es wichtig, integrative kulturelle und sprachliche Unterstützung zu erhalten, um ihnen eine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Dabei soll die Arbeit von ehrenamtlichen Kulturvermittlern und Vorbildern nicht die Teilnahme an einem Deutschkurs für Personen mit geringen Deutschkenntnissen ersetzen. Vielmehr bieten die Vorbilder Hilfestellung in verschiedenen Lebenslagen - unter anderem bei Behördengängen, bei Erziehungsproblemen, bei kulturellen Konflikten und bei Terminen im Kindergarten. Die Vorbilder arbeiten ehrenamtlich und haben in den meisten Fällen selbst eine Migrationsgeschichte, die sie motiviert, Neuankömmlingen helfend zur Seite zu stehen.


8. In „Wir“ statt „Die da drüben“ des Fördervereins der HSS-Schule geht es um den Abbau von Vorurteilen und Zuschreibungen in Bezug auf Gruppen und Gruppenzugehörigkeit. In der Projektarbeitszeit wird das Verständnis und Gemeinschaftsgefühl zwischen den Jugendlichen der beiden benachbarten Schulen HSS und PHS gestärkt.

Hier nochmal der Text als Download zum Ausdrucken
Acht Projekte bewilligt 2018.pdf
PDF-Dokument [439.7 KB]
Menschen verschiedener Herkunft
Quelle: Regiestelle "Demokratie leben!" / Andreas Schickert

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